Gymnastik für Ihre Augen: Übungen gegen visuelle Ermüdung

Augengymnastik gegen visuelle Ermüdung

Gut sehen heißt nicht nur, die letzte Zeile zu lesen

Viele glauben, gut sehen bedeute nur, die letzte Zeile der „Zehntel“-Tafel lesen zu können. Diese misst jedoch, wie viel Sie sehen, nicht wie bequem Sie Ihre Augen im Laufe des Tages nutzen. Man kann 10/10 haben und trotzdem abends müde Augen haben, vor allem nach Stunden des Lernens oder am Computer.

Was ist Augengymnastik?

Augengymnastik ist eine Reihe von Übungen und guten Gewohnheiten, um die Augen bequemer zu nutzen, vor allem bei der Arbeit im Nahbereich. Sie ersetzt keine Brille und korrigiert weder Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus noch Alterssichtigkeit, kann aber helfen, die visuelle Ermüdung zu verringern.

Für wen sie gedacht ist

Die Übungen sind für alle gedacht, die beim Lernen oder Arbeiten müde Augen, ein Schweregefühl oder Beschwerden (Asthenopie) verspüren. Jeder Mensch ist anders: Deshalb muss das Programm an die Bedürfnisse jedes Einzelnen angepasst werden, ausgehend von einem Sehtest. Wenn die Sicht verschwommen ist oder sich verändert hat, muss zuerst die Korrektur überprüft werden.

Wie es funktioniert

Man beginnt mit einfachen Übungen und geht schrittweise vor. Beständigkeit ist wichtig: Die Übungen sollten regelmäßig und nach den erhaltenen Anweisungen durchgeführt werden. Wir begleiten Sie während des Programms, um es anzupassen und Ihre Fragen zu beantworten.

Eine Übung zum sofortigen Ausprobieren

Die 20-20-20-Regel: Wenden Sie alle 20 Minuten Lesen oder Computerarbeit den Blick ab und schauen Sie mindestens 20 Sekunden lang auf einen Punkt in etwa 6 Metern (20 Fuß) Entfernung. Diese Pause gönnt der Scharfstellung in der Nähe etwas Erholung und hilft, mit weniger müden Augen ans Ende des Tages zu kommen. Denken Sie auch daran, häufig zu blinzeln.

Weitere Tipps und wie das Programm funktioniert, finden Sie auf der Seite zu den Sehübungen. Nur Mut und… gutes Training für Ihre Augen! ☺