Glaskörpertrübungen: die fliegenden Mücken vor den Augen

Die Glaskörpertrübungen, auch bekannt als «Mouches volantes» oder fliegende Mücken, sind Sehstörungen aufgrund trüber Bereiche im Auge, die graue Schatten und dunkle Flecken erzeugen, die den Bewegungen des Auges und des Kopfes folgen.

Welche Faktoren tragen zur Entstehung von Glaskörpertrübungen bei?

  • Dehydrierung
  • Entzündungen
  • Genetische Erkrankungen (vitreoretinale Dystrophien)
  • Kurzsichtigkeit
  • Schäden im Zusammenhang mit begleitendem Diabetes

Welche Symptome kennzeichnen Glaskörpertrübungen?

  • Auftreten von Lichtblitzen (Photopsie)
  • Auftreten von Schatten oder dunklen Flecken im Gesichtsfeld, ähnlich wie «fliegende Mücken»

Warum entstehen Glaskörpertrübungen?

Der Glaskörper ist die gallertartige, durchsichtige Masse, die das Auge ausfüllt. Mit zunehmendem Alter verändert sich seine Struktur: Ein Teil der wässrigen Komponente geht verloren, das Volumen nimmt ab, und es kann zu einer Ablösung des Glaskörpers von der Netzhaut kommen. Im Glaskörper bilden sich zudem kleine Fasern, die die Lichtverteilung im Auge verändern und Schatten im Gesichtsfeld erzeugen.

Wie werden Glaskörpertrübungen behandelt?

Es gibt keine spezifische medikamentöse Therapie für Glaskörpertrübungen. Die Beschwerden können sich innerhalb weniger Monate bessern und verschwinden, dank der Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und die «fliegenden Mücken» aus dem Gesichtsfeld auszublenden. In manchen Fällen können sie jedoch über Jahre bestehen bleiben.

Um ihrem Auftreten entgegenzuwirken oder die Symptome zu lindern, ist es hilfreich, den Lebensstil anzupassen: mit einer angemessenen täglichen Flüssigkeitszufuhr, um die Flüssigkeiten des Glaskörpers wiederherzustellen, und mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind.