Nach Operationen & Augenverletzungen: Erholung und Pflege
Augenverletzungen machen 10–15% aller Augenerkrankungen aus, mit einer Häufigkeit von über 55 Millionen Fällen pro Jahr weltweit. Schätzungen zufolge sind 19 Millionen Menschen infolge einer Augenverletzung auf einem Auge erblindet, was sie zu einer der Hauptursachen für Sehverlust macht.
Welche Arten von Augenverletzungen gibt es?
Je nach Tiefe der Verletzungen werden Augenverletzungen unterteilt in:
- Verletzungen mit geschlossenem Augapfel: Prellungen, Verbrennungen oder oberflächliche Risswunden
- Verletzungen mit offenem Augapfel: durchdringende oder perforierende Wunden und Risswunden, Vorhandensein von Fremdkörpern
Welche Folgen haben Augenverletzungen?
Augenverletzungen können zu Rissen des Augapfels, Grauem Star, Ablösung des Glaskörpers, Glaukom, Glaskörperblutung, Blutungen sowie Schäden an Iris oder Netzhaut führen.
Wie werden Augenverletzungen behandelt?
Die Therapien reichen von chirurgischen Eingriffen über den Einsatz von Antibiotika bis hin zur Verwendung von Substanzen, die die Erholung der betroffenen Strukturen fördern. Auch in der postoperativen Phase ist es wichtig, die Heilung der Augenoberfläche zu unterstützen.
Die Rolle künstlicher Tränen bei der Erholung
Künstliche Tränen sind eine wichtige Hilfe nicht nur bei der Behandlung des trockenen Auges, sondern auch als Unterstützung bei der Behandlung von Augenverletzungen wie Abschürfungen, Verbrennungen und Fremdkörpern sowie bei der Behandlung von Infektionen und Entzündungen. Ihre Anwendung kann die Heilungszeit verkürzen und die Rückkehr zum Alltag nach einer Verletzung erleichtern.
Augengleitmittel mit Hyaluronsäure reduzieren insbesondere Entzündungen, schützen die Hornhaut vor UV-Schäden und tragen dazu bei, das mit der Verletzung verbundene Schmerzgefühl zu verringern.

