Trockenes Auge: Ursachen, Symptome und Lösungen

Das trockene Auge ist eine sehr häufige Erkrankung, von der bis zu einer von zwei Personen betroffen sein kann, und stellt eine der wichtigsten Sehstörungen in der Bevölkerung dar. Dieses Syndrom entsteht durch eine Veränderung der schützenden Tränenschicht auf der Augenoberfläche, was zu Sehproblemen führt.

Wie erkenne ich das Syndrom des trockenen Auges?

Anzeichen für ein trockenes Auge sind eine geringe Tränenproduktion und/oder deren schnelle Verdunstung sowie eine Entzündung der Augenoberfläche. Die Augensymptome sind Trockenheit, das Gefühl von Sand oder eines Fremdkörpers im Auge, Rötung und Brennen, Schmerzen und verschwommenes Sehen.

Was sind die Ursachen des trockenen Auges?

Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen fortgeschrittenes Alter, weibliches Geschlecht, eine Augenoperation (z. B. Grauer Star, Glaukom) und die Einnahme von Antihistaminika. Auch Umweltfaktoren wie Sonneneinstrahlung, Luftverschmutzung, das Tragen von Kontaktlinsen und die längere Nutzung elektronischer Geräte können zur Entstehung des trockenen Auges beitragen.

Warum entsteht das trockene Auge?

Die Tränen sind für die Augengesundheit unerlässlich: Sie liefern Nährstoffe und Sauerstoff, schmieren die Oberfläche und entfernen Staub und äußere Einflüsse. Der Tränenfilm besteht auch aus einer Lipidschicht, die als Verdunstungsbarriere dient. Wenn diese Schicht unterbrochen wird, ist die Augenoberfläche direkt der Luft ausgesetzt, was zu Feuchtigkeitsverlust und einem Trockenheitsgefühl führt.

Wie können die Symptome gelindert werden?

Der beste Ansatz ist es, die natürlichen Lipide des Tränenfilms wiederherzustellen und durch künstliche Tränen für die richtige Feuchtigkeit zu sorgen. Zu den am häufigsten verwendeten und klinisch getesteten Wirkstoffen gehört Hyaluronsäure, die natürlicherweise im Tränenfilm, in der Hornhaut und im Glaskörper vorkommt. Künstliche Tränen mit 0,1–0,4% Hyaluronsäure bieten eine schmierende, entzündungshemmende, antioxidative und entgiftende Wirkung auf die Augenoberfläche.