Die Winterkälte trifft nicht nur den Körper, sondern macht sich auch an den Augen bemerkbar. Sehen wir uns an, was bei niedrigen Temperaturen passiert und wie Sie Ihre Augen in der kalten Jahreszeit schützen können.
Inhalt
- Die Auswirkungen der Kälte auf die Augen
- Häufige Symptome
- So schützen Sie Ihre Augen
- Wann Sie zum Augenarzt gehen sollten
- Häufige Fragen
Die Auswirkungen der Kälte auf die Augen
1. Trockene Augen
Wind, kalte Luft und beheizte Räume senken die Luftfeuchtigkeit und lassen den Tränenfilm, den Schutzschleier auf der Augenoberfläche, schneller verdunsten. Die Folge ist die typische winterliche Augentrockenheit.
2. Lichtempfindlichkeit und Blendung
Ein Auge, das durch kalten Wind und Heizungsluft ausgetrocknet ist, wird auch lichtempfindlicher. Hinzu kommt, dass die Sonne im Winter tief steht und der Schnee einen Großteil des Lichts und der UV-Strahlen reflektiert: Die Blendung kann sehr stark sein und das Sehen anstrengend machen, besonders in den Bergen.
3. Tränende Augen
Es mag seltsam klingen, aber Kälte und Wind lösen oft einen starken Tränenfluss aus: eine Abwehrreaktion des gereizten Auges.
Häufige Symptome
- Brennen
- Fremdkörper- oder Sandkorngefühl in den Augen
- Kurzzeitig verschwommenes Sehen
- Rötung
- Juckreiz
- Tränende Augen
- Lichtempfindlichkeit (Photophobie)
So schützen Sie Ihre Augen vor Kälte
1. Die passende Brille
- Sonnenbrillen mit UV-Schutz, auch an kalten Tagen
- Gebogene, eng anliegende Modelle zum Schutz vor Wind
- Polarisierte Gläser, um Reflexionen auf dem Schnee zu verringern; in den Bergen und beim Skifahren Skibrillen oder spezielle Brillen
2. Feuchtigkeit
- Über den Tag ausreichend trinken
- Bei trockenen Augen künstliche Tränen verwenden
- Nicht zu nah an Öfen, Heizkörpern und Warmluftauslässen aufhalten
3. Gute Gewohnheiten
- Zu Hause oder im Büro einen Luftbefeuchter verwenden
- Bildschirmpausen einlegen und bewusst blinzeln
- Die Augen mit Mütze oder Schirm vor dem Wind schützen
Sie tragen Kontaktlinsen? Lesen Sie auch unsere Tipps für Kontaktlinsen im Schnee.
Wann Sie zum Augenarzt gehen sollten
- Augenschmerzen, die nicht vergehen
- Verschwommenes Sehen, das sich durch Blinzeln nicht bessert
- Starke Rötung, die länger als 24 Stunden anhält
- Starke Lichtempfindlichkeit
- Sehr starke Trockenheit oder Trockenheit, die sich nicht bessert
Wenn die Sehkraft plötzlich nachlässt, wenden Sie sich sofort an einen Augenarzt oder die Notaufnahme.
Häufige Fragen
Kann Kälte die Augen dauerhaft schädigen?
In der Regel verursacht Kälte vorübergehende Beschwerden wie Trockenheit und Tränenfluss. Vorsicht dagegen bei UV-Strahlen, die vom Schnee reflektiert werden: Ohne Schutz können sie eine sehr schmerzhafte Entzündung der Hornhaut verursachen (die sogenannte „Schneeblindheit“), die ärztlich behandelt werden muss.
Wie lange kann ich mich in der Kälte aufhalten?
Es gibt keine genaue Grenze, aber setzen Sie Ihre Augen nicht längere Zeit ungeschützt Wind und Minusgraden aus.
Schützen Korrektionsbrillen vor Kälte?
Sie bilden eine kleine Barriere gegen den Wind, aber beim Skifahren, in den Bergen oder bei starker Kälte sind gebogene, eng anliegende Brillen oder Skibrillen besser, auch mit Ihrer Sehkorrektur.
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